Der Herbst ist da: Was der Temperaturwechsel mit deiner Haut macht

Der Herbst ist da: Was der Temperaturwechsel mit deiner Haut macht

Noch ist es draußen angenehm warm. Vielleicht ist die Heizung bei dir noch komplett aus und an die dicken Pullover denkst du auch noch nicht. Trotzdem merkt man langsam: Die Tage werden kürzer, die Temperaturen verändern sich und irgendwann steht der erste kalte Morgen vor der Tür.

Für unsere Haut bedeutet dieser Übergang einiges. Gerade wenn sie ohnehin trocken oder empfindlich ist, kann der Wechsel von warmen zu kühleren Temperaturen spürbar werden.

Aber warum eigentlich?

Wenn draußen langsam die Kälte kommt

Unsere Haut ist ständig im Kontakt mit ihrer Umgebung. Im Sommer sind das vor allem Wärme, Sonne und trockene Luft. Im Herbst kommen nach und nach andere Einflüsse dazu: kühlere Temperaturen, Wind und später auch trockene Heizungsluft.

Dabei geht es nicht darum, dass die Haut von einem Tag auf den anderen „schlecht“ wird. Vielmehr verändert sich ihre Umgebung und damit auch das, womit sie täglich zurechtkommen muss.

Manche Menschen bemerken das zuerst an den Händen. Andere spüren ein Spannungsgefühl im Gesicht oder stellen fest, dass bestimmte Hautstellen plötzlich rauer werden.

Bei empfindlicher Haut kann dieser Wechsel noch deutlicher auffallen.

Kälte und Wind können der Haut zusetzen

Wenn es draußen kälter und windiger wird, ist unsere Haut stärker gefordert. Besonders an Stellen, die wenig geschützt sind, wie zum Beispiel im Gesicht oder an den Händen.

Vielleicht kennst du das: Nach einem Spaziergang bei kaltem Wind fühlen sich die Wangen trocken und gespannt an. Die Hände werden rauer oder kleine trockene Stellen fallen plötzlich viel stärker auf.

Das ist kein Grund zur Sorge. Es zeigt aber, dass sich die Bedürfnisse deiner Haut mit den Jahreszeiten verändern können.

Und dann kommt die Heizung dazu

Während es draußen kälter wird, wird es drinnen gemütlicher. Die Heizung läuft wieder und die Luft in unseren Wohnräumen wird trockener.

Damit treffen zwei unterschiedliche Bedingungen aufeinander:

draußen: kühl, teilweise windig und feucht
drinnen: warm und häufig trockener

Wir wechseln mehrmals am Tag zwischen diesen beiden Welten. Für empfindliche Haut kann das eine zusätzliche Belastung sein.

Deshalb lohnt es sich, nicht erst dann auf die eigene Haut zu schauen, wenn sie bereits sehr trocken oder gereizt ist.

Der Herbst ist ein guter Zeitpunkt, die eigene Haut einmal genau zu beobachten

Gerade beim Wechsel der Jahreszeit muss nicht automatisch eine ganze neue Pflegeroutine her.

Im Gegenteil: Bei empfindlicher Haut kann es sinnvoll sein, zunächst einmal genauer hinzuschauen.

Wie fühlt sich deine Haut nach dem Aufenthalt draußen an?
Welche Stellen werden trocken?
Verträgt sie die Produkte, die du bisher benutzt hast, weiterhin gut?

Und vielleicht stellst du dabei auch fest, dass deine Haut mit weniger Produkten besser zurechtkommt.

Eine möglichst überschaubare Routine hat dabei einen ganz praktischen Vorteil: Wenn die Haut reagiert, lässt sich leichter nachvollziehen, woran es liegen könnte.

Was deiner Haut jetzt guttun kann

Es muss nicht kompliziert werden. Gerade in der Übergangszeit kann es hilfreich sein, auf ein paar Dinge zu achten:

Schütze empfindliche Haut vor Kälte und Wind.
Vor allem Gesicht, Lippen und Hände sind im Herbst stärker den äußeren Bedingungen ausgesetzt.

Vermeide zu trockene Raumluft.
Regelmäßiges Lüften kann helfen, das Raumklima angenehmer zu halten.

Beobachte deine Haut.
Nicht jede trockene Stelle braucht sofort eine umfangreiche Pflegeroutine. Manchmal ist es hilfreicher, erst einmal zu schauen, wann und wodurch sie entsteht.

Bleib bei einer einfachen Reinigung.
Was die Haut bisher gut vertragen hat, muss nicht plötzlich durch viele neue Produkte ersetzt werden.

Und vor allem: Gib deiner Haut Zeit. Nicht jede Veränderung muss sofort behandelt oder mit einem neuen Produkt beantwortet werden.

Und was ist bei Babys und kleinen Kindern?

Auch Babys und kleine Kinder kommen im Herbst mit den gleichen äußeren Veränderungen in Kontakt – allerdings ist ihre Haut noch besonders empfindlich.

Kühle Luft, Wind und später die trockene Heizungsluft können deshalb gerade bei sensibler Baby- und Kinderhaut auffallen.

Auch bei unseren eigenen Kindern achten wir in dieser Jahreszeit besonders darauf, wie sich die Haut verändert. Wenn wir merken, dass einzelne Stellen trockener oder rauer werden, greifen wir gerne zu unserem Kräutermichel und rühren daraus eine kleine Intensivpaste an. So können wir gezielt einzelne Stellen pflegen, ohne gleich die gesamte Pflegeroutine zu verändern.

Gerade das finden wir im Familienalltag praktisch: Man kann die Menge ganz nach Bedarf anrühren und die Intensivpaste punktuell dort anwenden, wo sie gerade gebraucht wird.

Eine sanfte Pflegeroutine muss nicht kompliziert sein

Ursprünglich haben wir Kräutermichel für unseren Sohn als einfachen Badezusatz entwickelt. Heute nutzen wir das 3-Zutaten-Pflegepulver bei uns und unseren Kindern auf verschiedene Weise. Unter anderem als Vollbad oder eben ganz gezielt als frisch angerührte Intensivpaste.

Geblieben sind die drei Zutaten: kolloidales Hafermehl, Ackerstiefmütterchen und Spitzwegerich.

Für uns gehört genau das zu einer unkomplizierten Pflegeroutine: nicht möglichst viele Produkte für jede einzelne Hautsituation, sondern eine reduzierte Pflege, die sich flexibel an den aktuellen Bedarf anpassen lässt.

Wenn die Tage kühler werden

Noch ist der Herbst bei uns vielerorts angenehm mild. Aber die ersten wirklich kalten Tage werden kommen.

Du musst deshalb nicht schon jetzt deine komplette Hautpflege umstellen. Viel sinnvoller ist es, die Veränderungen deiner Haut im Blick zu behalten und ihr das zu geben, was sie gerade braucht.

Denn empfindliche Haut ist nicht jeden Tag gleich. Und genauso wenig sind es die Bedingungen, denen sie ausgesetzt ist.

Der Herbst ist da. Deine Haut muss sich nicht auf alles gleichzeitig einstellen.

Häufige Fragen

Was kann ich tun, wenn meine Hände im Herbst besonders trocken werden?
Gerade Hände sind im Herbst häufig Kälte, Wind und häufigem Waschen ausgesetzt. Eine sanfte Reinigung und eine passende Pflege können helfen. Bei besonders trockenen Händen kann auch ein Handbad mit Kräutermichel angenehm sein. Das Pflegepulver lässt sich dafür einfach in warmem Wasser auflösen und anschließend kann die Haut sanft trocken getupft werden.

Kann ich Kräutermichel auch außerhalb der Badewanne anwenden?
Ja. Kräutermichel ist vielseitig einsetzbar: als Gesichtsreinigung, Hand- und Fußbad oder als frisch angerührte Intensivpaste für einzelne trockene und raue Hautstellen. So kannst du die Anwendung an den jeweiligen Bedarf deiner Haut anpassen.